Lebensmittel richtig lagern – Kühlschrank & Vorratskammer
Lebensmittel richtig zu lagern ist oft einfacher als gedacht – und kann ihre Haltbarkeit deutlich verlängern. In diesem…
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Sicheren Registrierungsprozess startenViele Lebensmittel werden unnötig entsorgt, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum mit dem Verbrauchsdatum verwechselt wird. In diesem Ratgeber erfährst du, worin der Unterschied besteht, welche Lebensmittel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums häufig noch genießbar sind und wann Lebensmittel aus Sicherheitsgründen entsorgt werden sollten.
Viele Lebensmittel landen im Müll, obwohl sie noch problemlos genießbar wären. Der häufigste Grund dafür ist die Verwechslung von Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum. Dabei erfüllen beide Angaben unterschiedliche Zwecke: Das Mindesthaltbarkeitsdatum informiert über die zu erwartende Qualität eines Lebensmittels, während das Verbrauchsdatum dem Schutz deiner Gesundheit dient. In diesem Ratgeber erfährst du, was beide Angaben bedeuten, welche Lebensmittel nach Ablauf des MHDs häufig noch genießbar sind und wann Lebensmittel aus Sicherheitsgründen entsorgt werden sollten.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird häufig missverstanden. Entgegen der weit verbreiteten Annahme bedeutet es nicht, dass ein Lebensmittel ab diesem Tag automatisch verdorben oder ungenießbar ist. Vielmehr garantiert der Hersteller bis zu diesem Zeitpunkt bei sachgerechter Lagerung die typischen Produkteigenschaften wie Geschmack, Konsistenz, Geruch und Farbe.
Viele Lebensmittel können deshalb auch nach Ablauf des MHDs noch bedenkenlos verzehrt werden. Entscheidend ist, dass die Verpackung unbeschädigt ist und das Lebensmittel keine Anzeichen von Verderb aufweist.
Vor dem Verzehr empfiehlt sich deshalb immer ein kurzer Qualitätscheck, anstatt Lebensmittel allein aufgrund des Datums zu entsorgen.
Im Gegensatz zum Mindesthaltbarkeitsdatum steht beim Verbrauchsdatum die Lebensmittelsicherheit im Vordergrund. Es wird für besonders leicht verderbliche Lebensmittel verwendet, bei denen sich gesundheitsgefährdende Keime trotz korrekter Kühlung vermehren können. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollten diese Lebensmittel deshalb grundsätzlich nicht mehr verzehrt werden.
Auch wenn Geruch oder Aussehen zunächst unauffällig erscheinen, können sich gesundheitsgefährdende Bakterien bereits stark vermehrt haben. Anders als beim Mindesthaltbarkeitsdatum reicht hier ein Sinnes-Check deshalb nicht aus.
Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, lohnt sich häufig ein kurzer Qualitätscheck. Viele Lebensmittel sind noch vollkommen genießbar, obwohl das MHD bereits abgelaufen ist. Dabei solltest du deine Sinne in einer festen Reihenfolge einsetzen.
Wichtig: Dieser Sinnes-Check eignet sich nur für Lebensmittel mit Mindesthaltbarkeitsdatum. Bei Produkten mit Verbrauchsdatum sollte darauf verzichtet werden, da mögliche Krankheitserreger weder sichtbar noch riechbar sein müssen.
Rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum halten sich viele Missverständnisse. Dabei lassen sich mit etwas Hintergrundwissen unnötige Lebensmittelabfälle leicht vermeiden.
Wer den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum kennt, kann viele Lebensmittel länger nutzen und gleichzeitig sicher mit ihnen umgehen. Das spart Geld, schont wertvolle Ressourcen und reduziert unnötige Lebensmittelverschwendung im Alltag.
Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln beginnt bereits beim Einkauf und setzt sich bei der richtigen Lagerung fort. Wer Lebensmittel passend aufbewahrt und das Mindesthaltbarkeitsdatum richtig einordnet, muss deutlich seltener Lebensmittel entsorgen.
Bereits kleine Veränderungen im Küchenalltag können dazu beitragen, Lebensmittel länger zu nutzen und unnötige Abfälle zu vermeiden.
Wer den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum kennt, trifft im Küchenalltag bessere Entscheidungen. Während das Mindesthaltbarkeitsdatum dabei hilft, viele Lebensmittel auch nach Ablauf noch sinnvoll zu nutzen, dient das Verbrauchsdatum dem Schutz deiner Gesundheit. In Kombination mit der richtigen Lagerung und einem bewussten Sinnes-Check lassen sich Lebensmittelverschwendung reduzieren, Geld sparen und wertvolle Lebensmittel länger genießen – ganz ohne Kompromisse bei der Sicherheit.